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vom 10.11.09 |
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Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Der Verein Hamburger Schiffsmakler hat für die Schiffsbewertung eine neue Methode konkretisiert. Der HSES berechnet den Schiffswert mit der Discounted Cash Flash Methode
Der Verband Deutscher Reeder berichtet in der Verbandszeitschrift vom November 2009, dass es seit Oktober 2008 praktisch unmöglich ist, Marktpreise für Schiffe festzustellen. Die Anzahl der Verkäufe ist so gering, dass sich selbst für die gängigsten Typschiffe (Containerschiffe) keine typischen Preise erkennen lassen. Da es aus Finanzierungsgründen jedoch aktuell sinnvolle Werte geben muss, hat es sich die Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. (VHSS) zum Ziel gesetzt, eine Alternative zu der bisherigen - rein marktbasierten - zu entwickeln. Herausgekommen ist der HSES, oder Hamburg Ship Evaluation Standard, bei dem es sich um eine plausible und sachgerechte Bewertungsmethode handelt. Dies ergab eine Prüfung durch die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Geprüft hatte PwC dabei unter anderem die historisch erzielten Preise gegenüber die durch den HSES ermittelten Preise. Der HSES erlaubt damit eine langfristig zuverlässige Wertermittlung auch dann, wenn als Konsequenz der Finanzkrise die An- und Verkaufsmärkte für Schiffe gestört und herkömmliche Marktwerte nicht zuverlässig zu ermitteln sind. Allerdings macht selbst eine ausgefeilte Berechnungsmethode nicht die Arbeit der Schiffssachverständigen überflüssig, da es bei den Wertgutachten weiterhin auf die Besonderheiten jeder einzelnen Schiffsbewertung, insbesondere bei Beschäftigung und Betriebskosten, ankomme.
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